Immenhof-Filme
Die Immenhof-Filme sind eine Reihe deutscher Heimat- und Pferdefilme, die zwischen 1955 und 1974 in die Kinos kamen und auf dem namensgebenden fiktiven Gut Immenhof in Schleswig-Holstein spielen. Sie basieren auf dem Roman Dick und Dalli und die Ponies von Ursula Bruns. In den 1950er Jahren entstand zunächst eine erfolgreiche Filmtrilogie, der in den frühen 1970er Jahren zwei weitere Filme folgten. Am 17. Januar 2019 kam eine Neuinterpretation unter dem Titel Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers in die Kinos.[1]
Produktionsgeschichte
Nach dem Erfolg des Romans Dick und Dalli und die Ponies von Ursula Bruns erwarb Gero Wecker die Filmrechte daran für seine Arca-Filmproduktion GmbH in Göttingen. Da Wecker mit anderen Projekten beschäftigt war, übernahm seine Frau Carola Bornée die Herstellungsleitung des Films. Der Erfolg des 1955 in die Kinos gekommenen Immenhof-Erstlings Die Mädels vom Immenhof führte bis 1957 zu zwei Fortsetzungen, wobei verschiedene Regisseure die künstlerische Leitung innehatten. 16 Jahre später nahm Wecker die Produktion der Immenhof-Filme wieder auf, die mit seinem Tod endete.
Hingegen knüpft die Handlung der ZDF-Familienserie Immenhof, die in den Jahren 1993 bis 1995 gedreht wurde, inhaltlich nicht an die fünf Immenhof-Filme an. Die Ereignisse der Filmreihe werden in der Serie nicht erwähnt und widersprechen sogar teilweise der Serienhandlung.